Patanjali

Bhagavad Gita: Wie bewältigt man dieses Werk?

Wer hat diese Bemerkung nicht auch schon mal gehört: Patanjalis Yogasutra sei ja ganz nett, aber die Gita – eine ganz andere Dimension! Dazu dieses gewisse Lächeln. Ob das stimmt, sollte man unbedingt für sich überprüfen. Allerdings geht nicht wenigen bei der Lektüre des religionsphilosophischen Lehrgedichts die Luft aus. Wir verraten, wie man sich den alten Stoff erschließt.

Vor der Kamera: R. Sriram über Yoga, Selbst und Ego

R. Sriram entstammt einer indischen Brahmanenfamilie und lebt seit den Achzigerjahren in Deutschland. Hierzulande gehört er zu den erfahrensten Yogalehrern und ohne Zweifel besten Kennern der Yogaphilsophie. Bei seinem letzten Besuch der Berliner Yogaszene provozierte er bei einem Vortrag mit der These, Psychotherapie und Yoga mache das Ego nicht weicher, sondern größer. Wir sprachen mit ihm danach über Yoga in Indien und Deutschland. Dabei erklärte er uns, dass der Mensch zwei Selbste hat – beide seien wichtig.

Yoga Journal 04 2011: Macht Yoga glücklich?

Über Glück liest man viel in letzter Zeit, das Thema ist in Büchern und Medien sehr präsent. Genau genommen aber ist es seit mindestens 2300 Jahren ein Dauerbrenner, als die ersten Philosophen darüber schrieben – steht im Yoga Journal. Die neue Ausgabe hat das komplizierte und doch einfache Thema im Fokus. Wir haben nach den Perlen in den Beiträgen und Interviews gefischt.

„Dein Leben ist das Produkt deiner Gedanken“

Das ist der wohl berühmteste Satz des „Philosophenkaisers“ Marc Aurel. Man liest seine Zitate in Yogabüchern ebenso oft wie auf Internetseiten, auf denen es um Positive Thinking geht – Grund genug, das Reclambändchen „Selbstbetrachtungen“ einmal zur Hand zu nehmen. Vieles klingt für Yogis bemerkenswert vertraut. Hier ein Porträt und die wichtigsten Äußerungen des alten Römers.

Auf die traditionelle Art: Yogasutra auf CD

Die Weisheit des Yoga wurde Jahrhunderte lang nur mündlich überliefert, auch die Sutren des Patanjali. Die prägen sich besser ein, wenn man sie in einer bestimmten Melodie rezitiert.  Es gibt sie auf CD, seit kurzem auch von einem der besten Sutra-Kenner in Deutschland: Sriram.

Green-Yoga: Gegenkultur der Stille

Lärm nervt, er ist das Gegenteil von der yogischen Liebe zur Stille. Akustische Umweltverschmutzung wirkt besonders subtil auf unser Inneres. Wir sollten deshalb möglichst bewusst auswählen, was wir an unserer Ohren heranlassen. Green-Yogi Hardy Fürch widmet sich in dieser Folge unserer Green-Yoga-Serie dem Umgang mit Geräuschquellen.

Green-Yoga: Yoga als Geschmackssache

Es könnte so einfach sein: Was schmeckt, tut unserem Körper gut; ekliges Essen dagegen ist ungesund. Doch darauf ist heutzutage nicht immer Verlass – es sei denn, man findet zur Natur seines Geschmackssinns zurück. Yoga hilft dabei, wie Yogalehrer Hardy Fürch in dieser Folge unserer Green-Yoga-Serie erläutert.

Gipfeltreffen: B.K.S. Iyengar und Dalai Lama

B.K.S. Iyengar und der Dalai Lama haben sich am vergangenen Wochenende in New Delhi vor einem großen Publikum über Mindtraining im Hatha-Yoga und Buddhismus unterhalten. Iyengar schlug vor, einen gemeinsamen Weg zu entwickeln, berichtet Dalailama.com. Hier die zusammengefasste Zusammenfassung der Begegnung.

Green-Yoga: Der Weg der sensibilisierten Sinne

Viele traditionelle Yoga-Systeme stehen dem Körper eher ablehnend gegenüber. Der Hatha-Yoga dagegen bejaht dank seiner tantrischen Tradition die materielle Welt. Das ökologische Anliegen der Yogis ist eine logische Folge daraus. Yogalehrer und Buchautor Hardy Fürch leitet daraus das Konzept des „Yoga der Sinne“ ab.

Green-Yoga: Zufriedenheit für eine bessere Welt

Das yogische Prinzip des Santosha, zu Deutsch: Zufriedenheit, gehört zu den Niyamas. Das sind eigentlich die Prinzipien für die Haltung sich selbst gegenüber. Allerdings hat die Unzufriedenheit vieler Menschen, die eigentlich zufrieden sein könnten, einen nicht unerheblichen Anteil am bedenklichen Zustand der Welt. Green-Yogi Hardy Fürch erklärt, wie Samtosha hier als Leitmotiv ins Spiel kommt.